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Das "Experimentarium
Zingst" ist eine überwiegend für Kinder ausgelegte
Ausstellung, in der an zahlreichen Spielgeräten und Experimenten
Naturgesetze auf dem Gebieten der Mechanik, Optik und Elektrotechnik
veranschaulicht werden. Im Aussenbereich befindet sich ein Erlebnis-Spielplatz.
Die Sache selbst
ist eine gute und offenbar auch erfolgreiche Idee. Allerdings ist
das Experimentarium Zingst relativ klein. Zwar sind wirklich viele
Experimentier-Stationen vorhanden - wir habe innen ca. 35 gezählt
und im Aussenbereich sind es kaum weniger - aber sie stehen recht
eng. Insgesamt steht nur ein einziger, knapp 200 qm grosser Raum
zur Verfügung. Das führt - wenn an regnerischen Urlaubstagen
so richtig viel los ist - schon zu einem Lärmpegel, der für
Erwachsene schwer zu ertragen ist.
Vielleicht stände
einem so bedeutenden Ostseeheilbad, wie Zingst es ist, ein grösseres
Haus ganz gut zu Gesicht, denn der Bedarf ist offenbar riesig: An
guten Tagen sind es schon mal 300 oder gar 400 Kinder und Jugendliche,
die an einem Tag kommen. Und sie bleiben meist mehrere Stunden .
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Experimenteen
sind eine relativ junge Erscheinung auf dem Markt der Möglichkeiten
für die Beschäftigung von Touristen. Die Besucher können
selbst eine Fülle von Experimenten durchführen, vom Erdbeben-Simulator
(wie in Prora) über optische Täuschungen bis zu Gleichgewichtsexperimenten.
Der Spassfaktor ist nicht geringer, als der Lern-Effekt.
Zweifelsfrei
eine gute Idee! Bestes Infotainment und zwar nicht nur für
Kids! Ähnliche Einrichtungen gibt es auch auf Rügen (Museum
zum Anfassen in Prora) und Usedom und auch für den Luftkurort
Krakow am See ist ein Experimenteum im Gespräch.
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